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Die Cinque Terre
Riomaggiore, Manarola, Corniglia, Vernazza, Monterosso: Fünf
dichtgestaffelte Dörfer - auf das Meer ausgerichtet, dort,
wo die Unebenheit der Erde das Leben der Menschen sehr schwierig
gestaltet. Fünf jahrtausendealte Geschichten, die durch ein
gemeinsames Schicksal miteinander verbunden sind:
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Anstrengung und erst heute die Möglichkeit durch den Tourismus
ein postives Image auf der ganzen Welt aufzubauen und dadurch
endlich eine Art Abzahlung für ein Leben voller Entbehrungen
zu bekommen. |
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In
den letzten Jahren wurden die Cinque Terre zu einer der wichtigsten
Tourismusattraktionen Italiens. Besucher aus aller Welt berücksichtigen
beim Planen ihrer Reisen zumindest einen kurzen Ausflug, um
die fünf magischen Dörfer zu entdecken, die sich auf Felsen
direkt am Meer befinden. Die Nordeuropäer organisieren ihren
Urlaub so, dass sie mit dem Zug über Frankfurt und den Brenner
anreisen.
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Sie
werden von einer Landschaft in Empfang genommen, die über
Jahrhunderte den Menschen nur eine einzige Möglichkeit bot:
kräftig in die Hände spucken, um Obst und Gemüse auf einer
durch Schwerstarbeit bereitgestellten Terrassenlandschaft
anbauen zu können. Das Schlagwort war immer "überleben". Im
19. Jahrhundert nahm die Verzweiflung der Bevölkerung zwar
durch die Bekämpfung der Pest, der Hungersnot und der Piratenüberfälle
etwas ab, aber noch am Beginn des 20. Jahrhunderts, als die
Cinque Terre den Höhepunkt ihrer Isolierung erreichten, waren
die Lebensbedingungen sehr schwierig. Die grosse Armut ging
mit dem Beginn des neuen Jahrhunderts und der Ankunft der
Eisenbahn zurück. Die fünf Dörfer behielten einen Teil ihres
antiken Erbes bis heute unverändert bei und bleiben damit
isoliert, was ihnen Friede und Harmonie in einer aussergewöhnlichen
Landschaft erhält, die sie einzigartig macht. Die örtliche
Verwaltung arbeitet, um die Bedürfnisse der Einwohner mit
dem Schutz der historischen Schätze und Wanderwege in Einklang
zu bringen.
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Utilità
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