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cielo e mare... La Liguria |
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Fläche:
5.148 km2
Einwohner: 1.725.000
Hauptstadt: Genua
Bezirke: Genua, La Spezia, Savona, Imperia
Ligurien ist eine lange und schmale Region, mit einem engen
Küstensaum, der an das Meer des Apennin grenzt und einem kargen
Bergland.
Die Region umfasst den thyrrenischen Teil der Alpen und einen Teil
der Apenninen und grenzt an das Thyrrenische Meer: Die Küste teilt
sich in die hohe und raue "Riviera di Levante" und die etwas geöffnetere
"Riviera di Ponente" (auch wenn die Hügel bis ans Meer laufen und
eine Reihe von Vorgebirgen bilden).
Das ganze Gebiet wird von zwei geographischen Hauptmerkmalen bestimmt:
Meer und Gebirge.
Ligurien wird schon sehr früh besiedelt.
Viele archeologische Funde bestätigen, dass die Region zu den ältesten
Siedlungsgebieten der Menschheitsgeschichte gehört.
Die Geschichte der Region ist durch die Römer charakterisiert (wichtigster
Beweis: die grossen Römerstrassen - Aurelia und Julia Augusta der
Küste entlang, Postumia und Aemilia Scauri im Landesinneren).
Ausserdem sind die Kämpfe zwischen Lehensherren und Bischöfen, die
Invasionen der Sarazenen, die Kreuzzüge, der Seeverkehr, etc. von
Bedeutung.
Ligurien ist die erste italienische Region von touristischer Bedeutung.
Die ersten Touristen kommen Ende des 18. Jahrhunderts aus England,
um einen Winter im milden Klima des Südens zu verbringen. Offiziell
suchte man die italienische Riviera damals der Gesundheit wegen
auf, doch es handelte sich vielmehr um eine erste Form des Elitärtourismus.
Die Besucher sind weniger an der Entdeckung der historischen und
kulturellen Werke interessiert.
Vielmehr suchen sie die klimatischen Oasen der Küste, wenn möglich
in Villen, komfortablen Hotels und gut ausgestatteten Kliniken.
In den 50er Jahren des 20. Jahrhunderts kommt es zu einem radikalen
Wandel: der Nachholbedarf nach den deprimierenden Kriegsjahren sowie
eine steigende soziale Sicherheit bringen ein wahres Reisefieber
Richtung Italien mit sich.
Die italienische Riviera gilt nicht länger als exklusiv sondern
wird zu einem Allgemeingut, das vor allem für die ausländischen
Touristen zum Inbegriff des "Dolcefarniente" wird.
In der heutigen Zeit zeigt der Tourist eine neue
Sensibilität gegenüber Umweltproblemen und eine wachsende Tendenz,
unberührte Gegenden zu entdecken.
Trotz der zuvor beschriebenen touristischen Entwicklung Liguriens
gibt es noch einen Teil der Riviera, der nicht von der modernen
Zivilisation verändert wurde und der deshalb in der Lage ist, den
neuen Anforderungen des Touristen gerecht zu werden.
Es handelt sich um den östlichsten Teil der Küste, den Nationalpark
der Cinque Terre.
In diese Gegend kommen keine Touristen, die sich in Diskotheken
oder Pubs vergnügen wollen, es kommen viel mehr "Wanderer", die
die einzigartige Landschaft der Cinque Terre als eine der schönsten
Gegenden Italiens betrachten.
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